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Nachttourenlauf – ein richtiges Vollmondspektakel

Zum 15. mal ging der Tristacher Nachttourenlauf über die Bühne. Zum kleinen Jubiläum gelang den Verantwortlichen des Sportverein Dobernik Tristach ein fulminanter Skitourenbewerb, der den 400 TeilnehmerInnen märchenhaft in Erinnerung bleiben wird.
Rechtzeitig zum Rennen hin, verzogen sich die schneebeladenen Wolken, die die Region hinter’m Kofl in ein tief winterliches Weiß getaucht haben. Schon im Vorfeld war klar, dass mit einem starken Teilnehmerfeld sowohl in der Sport- als auch in der Mittelzeitklasse zu rechnen war. Trotz des Neuschnees fanden die Athleten optimale Bedingungen vor. So wurde am Renntag noch die Skipiste zwischen Kreithof und Dolomitenhütte präpariert und in die Rodelbahn eine frische Ratrakspur gezogen. Mit dem Böllerschuss von Sepp Müller starteten um 18:20 Uhr 66 SportlerInnen vom Sportplatz Tristach um die 950 Höhenmeter hinauf zur Dolomitenhütte zu bewältigen.

Nach rund 20 Minuten kamen die schnellsten schon am Kreithof an, wo sie von den Teilnehmern der Mittelzeitklasse angefeuert wurden. Schon hier war der Sieger der letzten beiden Nachttourenläufe – Manuel Seibald – in Führung. Diese ließ er sich nicht mehr nehmen und im Ziel angelangt stand dann eine neue Rekordzeit zu Buche – 46:26! Damit hat Seibald den Nachttourenlauf zum dritten Mal in Folge gewonnen und darf somit die Wandertrophäe sein eigen nennen. Mit knapp zwei Minuten Rückstand belegten Marc Hochstaffel und Ingemar Wibmer die Plätze 2 und 3.
Barbara Oblasser als schnellste Dame ging mit einer Zeit von 01:07:41 über die Ziellinie und in der stark besetzten Klasse 50+ bei den Herren konnte sich Peter Sieger mit 54:03 zum Sieger küren.

Nachdem die (Extrem)Sportler am Kreithof durch waren, brachten sich die Skitourengeher der Mittelzeitklasse in Position. Auch hier gab es natürlich tolle Aufstiegszeiten … besonders von den jüngsten TeilnehmerInnen wurde unglaubliches geleistet. Mit 14 Jahren und einer Zeit von 38:31 ließ Luca Asslaber viele Große alt aussehen. Unter 42 Minuten kamen auch Anton Thum jun. und Noah Lemberger bei der Dolomitenhütte an.

Heuer neu – und zur Überraschung der Organisatoren voll eingeschlagen – haben die Seilschaften die Strecke hinter’m Kofl bezwungen. Unter dem Motto: Ein gemeinsames Ziel – eine gemeinsame Zeit gingen 43 Teams an den Start. Squadra Benetton bewies das man auch hier schnell sein kann (34:45), und auch die Seilschaften des Jäberbataillon 24 scheinen unter den Schnellsten auf … wie auch die Girls des SportklubOsttirol, die locker unter einer Stunde Steilhang, Buchenbichl und Co bewältigten.
Besonders zu erwähnen ist auch die Osttiroler Bergrettungs-Lawinenhundestaffel die mit sechs Männern und einer Frau inklusive ihrer Lawindenhunde als Seilschaft mit dabei waren! Firmen, Vereine und Freunde nutzten diese Form der Teilnahme als quasi „Teambuilding“ wobei natürlich der Spassfaktor nicht zu kurz kam. Mit der einen oder anderen Startschwierigkeit kamen aber alle gut gelaunt ins Ziel.

192 „Seilgeher“ und 140 Einzelstarter bildeten die Mittelzeitklasse, wo Helmut Prünster mit 01:11:22 der errechneten Mittelzeit am nächsten kam … die Seebachl-Musigflitzern auf Platz 2 und Konrad Elias als dritter am Podest … allesamt durften tolle Sachpreise entgegennehmen.

Jeder Teilnehmer hat dieses Jahr mit seiner Anmeldung automatisch die Bergrettung Lienz unterstützt. Obmann Thomas Zimmermann bedankte sich bei den Veranstaltern und durfte bei der Siegerehrung den Schnellsten gratulieren und mit Sportvereins-Obmann Anton Steurer die Preise übergeben.

Abschließend kann man nur sagen: Eine rundum gelungene Veranstaltung – glückliche Teilnehmer – erschöpfte aber zufriedene Organisatoren.